Menüs für einem Abend zusammenstellen

Kochen kann lustig sein und Freunde empfangen ist ohne Zweifel eine Freude ohne Gleiche, jedoch wenn die Zusammenstellung Ihres Menus versagt, kann der Abend zu eine Katastrophe werden.


Ich bekomme hin und wieder Post von einige Lesern und nicht selten stehe ich ratlos bei gewisse Zusammenstellungen. Viele Rezepte sind toll und sogar wenn ein Rezept nicht konsequent beschrieben wurde, kann man den Rest daraus interpretieren und gut zum Ende kochen. Mal fehlt die Kochzeit, mal fehlt die richtige Menge an Salz oder Öl, aber es wird immer zu ein Ergebnis geführt.

Da die Frage für Zusammenstellung von Menüs wieder kam, entschied ich mich diese in einen Beitrag zu beantworten.

Ein gelungenes Abendessen muss nicht viele Gänge haben. Manche übertreiben mit ein fünfgängiges Menü und verurteilen die Gäste an eine schlaflose Nacht mit unheimliche Geräusche und Dünste die Erinnerungen an manche Horrorromane hervorrufen.

Regel Nummer Eins: kein Rohkost für den Abend

Wenn Sie Ihr Menü planen, sollten Sie zuerst bedenken, dass Rohkost nach 18:00 schwer verdaulich ist und manchmal eine Menge unangenehme Gasen produziert.

Vorspeisen können leicht blanchiert werden und Salate werden mit gekochte Gemüse und Früchten exotisch gestaltet und mild gewürzt.

Regel Nummer Zwei: Schärfe tötet Parasiten und die Liebe

Ich widerspreche ungern andere Experten, aber scharfe Speisen können der absolute Ruin werden, wenn sie nicht korrekt geplant sind. Ich komme aus Brasilien und Pfeffer dort ist bei vielen Speisen vorhanden und egal wie scharf sie sind, wird dort gerne gegessen. Aber! Wirklich Aber, Deutschen vertragen Pfeffer nicht so gut wie die Südamerikaner. Das ist Klimabedingt. In Warme Länder wird Pfeffer auch für das Reinigen von Bakterien bekannt und diese hilft auch gegen Parasiten, aber diese Probleme sind in Deutschland nicht vorhanden, daher ist unser Magen nicht für zu scharfe Speise bereit. Je nach Pfeffer, sollten Sie selbst ausprobieren, kann das Brennen sogar auf das andere Ende reichen. Bitte fragen Sie mich nicht hier um genauere Erläuterungen, ich denke, es ist klar was ich meine, oder?

Nun um Schärfe zu nutzen und nicht den Abend zu verderben, nutzen Sie möglichst nur Pfeffer in Pulverform und sehr kleine Mengen. Bei scharfe Speisen empfehle ich Joghurt oder Milchhaltige Produkte in den Zutaten vorzusehen, da diese eventuelle Überschärfe mildert.

Regel Nummer Drei: „Less is more“

Pro Gang nur ein Aroma. Mehr als sechs Kräuter in ein Menü werden leider nicht mehr gewürdigt. Ich wähle gerne in Zusammenhang mit Estragon in der Hauptspeise ein Zitronenhaltige Nachspeise oder zu Oregano kann man sogar eine milde Schokolade Creme servieren. Bedenken Sie, dass die Vorspeise soll anregen aber nicht überragen. Der Hauptspeise sollen Augen und Gaumen beeindrucken, aber der Nachspeise soll dieser tolle gewonnene Eindruck nicht übertönen. Daher meiden Sie große Nachspeisen mit vier Creme und starken Schokolade. Diese werden schwer verdaut und sollten den Schlaf nicht rauben.

Abschließend…

Falls Sie zum jeden Speise einen Wein servieren möchten legen Sie nicht die Flasche auf dem Tisch. Hier bekomme ich schreckliche Erinnerungen von meinen ausfallenden Italienische Onkeln, die in lallende Italo/brasilianisch meine Deutsch/brasilianische Onkeln und Tanten beleidigten und umgekehrt. Wisch und wusch! Erinnerung bitte weg.

Nein zu viel Alkohol kann auch den Abend verderben. Ich serviere daher ein Glas Wein zu jeder Speise begleitet von ein Glas Wasser und mache ich meistens sanft darauf aufmerksam, über die heilende Wirkung von Wasser auf Wein. So schaffe ich kein über emotionale Momente zu erleben.

Bier bläht der Bauch zu sehr, daher wer noch charmant wirken möchtet, sollte mal zwischen ein und andere Bierchen eine Pause legen und ein Wasser dazu trinken.

Ich hoffe, diese vom Herzen beschriebenen Tipps können Ihren Abend umso schöner gestalten und falls Sie unsicher sind und Fragen haben, ich beantworte sehr gerne Ihre Mail und falls Sie Zeit finden, erzählen Sie mir wie es war in Ihren Empfang.

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